REISHI – Der Bienenheiler?

Es laufen derzeit auch in Österreich schon Versuche, Bienen mittels Extrakten aus Reishi (Ganoderma lucidum) Pilzen bei der Immunisierung gegen die Viren der Varroa-Milbe zu unterstützen. Es gibt aber auch Beobachtungen, das Bienen und andere Insekten direkt am Pilzmyzel abgesonderte Substanzen aufnehmen und sich auf diesem Wege selbst an der „Apotheke“ bedienen können.

April 2020: Erster REISHI-Standort Nähe Klosterneuburg

Zuerst wurde an einer schattigen Stelle in unmittelbarer Nähe der Stöcke ca. 10-15 cm Erde ausgehoben.
Wir haben uns entschieden, mehrere kleine Kulturen zu etablieren, ca. 50x50cm für ein Pilzbeet.
Als Unterlage einfach einen Papiersack oder Karton einlegen (Schutz gegen allzu viele Fressfeinde).
Dann kam eine Lage befeuchtetes Hartholz-Sägemehl oder Holzchips (kein Weichholz!).
Das Pilzbeet mit sichtbarer Kultur des REISHI-Pilzes.
Die mit Sägespänen/Chips bedeckte Kultur wurde zum Schutz mit Jute-Stoff abgedeckt.
Das 2. Pilzbeet mit Jute-Abdeckung. Damit Bienen zum Myzel gelangen, wurden Schnitte in den Stoff gemacht.
Das 3. Pilzbeet im Schatten eines kühlenden Knöterichs.

Die Beete und die nähere Umgebung sollten bei lang anhaltender Trockenheit ein wenig gegossen werden, damit die Pilzkultur bessere Chancen hat.

Direkt beim Anlegen der Beete legten wir Stücke der Reishi-Kultur in die Einflugslöcher der Stöcke. Während störende Gegenstände dort energisch und schnell entfernt werden, blieb der Pilz in der Einflugsschneise liegen und wurde von den Bienen nicht entfernt.

1. Update – die Pilze wachsen und fühlen sich wohl

Schön zu sehen, das sich die Reishi-Pilze bei den Bienen wohl fühlen. Durch die eher feuchte Witterung heuer zeigen sich schon jetzt die ersten Fruchtkörper. Es könnte sein, das die Bienen auch an den Sporen der Pilze interessiert sind, deren Heilwirkung soll ja noch intensiver sein als das Myzel.

Die ersten Fruchtkörper zeigen sich schon im Juli!

Wir werden regelmäßig neue Bilder und Erkenntnisse posten!

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